Über mich
Mein Weg zur Begleitung von Menschen
Mein beruflicher Weg begann mit einem BWL-Studium und führte mich zunächst in den Vertrieb und Einkauf eines großen deutschen Unternehmens. Über viele Jahre hinweg habe ich dort wertvolle Erfahrungen gesammelt – doch mein eigentliches Interesse galt schon immer den Menschen.
Ob im Team oder in unternehmensweiten Netzwerken: Ich habe mich stets für ein wertschätzendes Miteinander eingesetzt und dabei gespürt, wie viel Potenzial in echter Verbindung und individueller Entwicklung liegt.
Diese Leidenschaft hat mich dazu bewegt, mich nebenberuflich weiterzubilden und einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Seit 2023 begleite ich Menschen auf ihrem Weg – hin zu mehr Unabhängigkeit, Zufriedenheit und einem Leben, das wirklich zu ihnen passt. Dabei ist der Lebensweg von Frauen ohne eigenes Kind eins meiner Herzensthemen.
Was mich bewegt
Ich interessiere mich seit jeher für Psychologie – und für die Frage, wie wir Menschen mit Krisen und Veränderungsprozessen umgehen. Mich fasziniert, was uns antreibt, was uns blockiert – und wie Veränderung gelingen kann.
Dabei leitet mich ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und der Wunsch, gesellschaftliche Prozesse aktiv mitzugestalten. Themen wie Gleichberechtigung und Teilhabe sind für mich nicht nur politisch, sondern auch persönlich relevant.
Meine Haltung
Ich glaube an die Kraft, die in jedem Menschen steckt – und daran, dass wir unser Leben so gestalten können, wie es zu uns passt. Dabei ist mir wichtig, den Blick auch auf das größere Ganze zu richten: auf die sozialen Systeme, die uns prägen und auf die Herausforderungen, die daraus entstehen.
Veränderung bedeutet für mich nicht nur persönliches Wachstum, sondern auch, bestehende Strukturen zu hinterfragen und neue Wege zu suchen, jenseits von klassischen Normen und Erwartungen.
Was mir wichtig ist
Ich bin überzeugt: Wir müssen nicht alles allein schaffen.
Verbindung, gegenseitige Unterstützung und eine gute Beziehung zu sich selbst sind entscheidend für echte Entwicklung. Denn: Das Persönliche ist politisch. Und Veränderung beginnt mit dem Erkennen und Verstehen – erst dann können wir ins Handeln kommen.
Ausbildungen und Berufserfahrung
- Heilpraktikerin für Psychotherapie
- Coaching-Ausbildung an der arche medica Berlin
- Feministische Coaching-Ausbildung an der Feministischen Coaching Akademie Berlin mit Abschluss Feministische Coachin®
- Diplom-Betriebswirtin (BA)
- langjährige Erfahrung in einem Großkonzern u.a. im Vertrieb und Einkauf, dabei auch Erfahrung in der Führung von 12 Mitarbeitenden als stellvertretende Teamleiterin (u.a. 9 Monate eigenverantwortliche Führung des Teams als Elternzeitvertretung)
- Mitarbeit in unterschiedlichen Netzwerken in Führungsteams
- Interkulturelle Erfahrung durch langjährige Arbeit im europäischen Umfeld inkl. Dienstreisen und 2jähriger Auslandsaufenthalt in Dänemark/ Kopenhagen
- Erfahrung als Trainerin in verschiedenen Sportvereinen und auf Ferienfreizeiten
Das bin ich auch:
- Ich liebe es, Menschen zuzuhören und Fragen zu stellen, die zum nachdenken und nachspüren anregen.
- Ich treibe gern Sport, u.a. findet Ihr mich im Sommer gern auf den Gewässern im Umland von Berlin im Kayak oder ganzjährig in der Halle, wo ich Karate trainiere.
- Ich liebe es zu schwimmen, am liebsten im See oder Meer - ich nutze aber auch das Freibad oder Schwimmbad als Alternative.
- Ich treffe gern Freund:innen, bin gern in Gesellschaft und liebe es zu reisen und die Welt ob nah oder fern zu erkunden.
- Ich lebe kindfrei.
- Ich hinterfrage gern die Dinge.
Mein Feminismusverständnis
Feministisch zu arbeiten bedeutet für mich, geschlechtersensibel zu arbeiten und queere Perspektiven und Lebensrealitäten selbstverständlich einzubeziehen.
Ich gestalte einen Raum, in dem alle Geschlechter, Identitäten und Lebensweisen willkommen sind. Dabei beziehen wir die gesellschaftlichen Bedingungen und Deine persönliche Lebensrealität in unseren Prozess mit ein. Ich arbeite ressourcenorientiert, mit Blick auf Deine individuelle Situation und auf die gesellschaftlichen Strukturen, die Dich prägen/ geprägt haben.
Für mich bedeutet Feminismus, sich gegen Ungleichheit und Diskriminierung aufgrund des Geschlechts zu stellen – und für eine Welt einzutreten, in der alle Menschen frei, sicher und selbstbestimmt leben können.
Feministisch zu arbeiten heißt daher für mich: Menschen in ihrer Vielfalt zu sehen, gesellschaftliche Machtverhältnisse mitzudenken – und Räume zu schaffen, in denen sich alle sicher, ernst genommen und willkommen fühlen.
Feminismus bedeutet für mich nicht nur Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern, sondern die Anerkennung und Einbeziehung aller Geschlechter und Lebensweisen. Es geht darum, Strukturen zu hinterfragen, die uns einengen, und Wege zu finden, wie wir freier und selbstbestimmter leben können – individuell und gemeinsam.
Ich arbeite bewusst geschlechtersensibel, queerfreundlich und diskriminierungskritisch. Dabei verbinde ich persönliche Entwicklung mit dem Blick auf das große Ganze.